Krankes Hunh in der Legebatterie "Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück."
Darwin Charles Tierbefreier befreit eine Henne "Die Vivisektion ist das schwärzeste aller schwarzen Verbrechen, deren der Mensch sich heute schuldig macht."
Mahatma Gandhi

Hintergründe & Motivation


Das Leid der Tiere in unserer Gesellschaft

Tiere werden in dieser Gesellschaft als Ware betrachtet, als Lebensmittel. Aufgrund des unstillbaren menschlichen Profitstrebens besteht ihr "Leben" einzig aus Schmerz und Qual - bis zu ihrem gewaltsamen Tod. Die industrielle Tierhaltung bedeutet qualvolle Enge, unbeschreibbarer Schmerz und am Ende den Tod fühlender Lebewesen. In tausenden Legebatterien und Mastanlagen bundesweit werden Millionen von Tiere eingepfercht. Ihnen werden sämtliche artspezifischen sozialen Kontakte und die Auslebung individueller Bedürfnisse vorenthalten. Sobald Hennen die festgelegte "Legeleistung" aufgrund ihrer völlig zermürbten körperlichen Verfassung nicht mehr erreichen, oder Puten, Enten oder Kaninchen durch die Mast das profitabelste Gewicht erreicht haben, steht allen das Gleiche bevor: ein gewaltsamer Tod im Schlachthof.


Befreite Tiere als Aktion des zivilen Ungehorsams

Aktivistin

Seit September 2002 führen wir offene Tierbefreiungen durch, ohne dabei "Sachbeschädigungen" zu begehen. Wir sehen unsere Befreiungen als Aktionen des zivilen Ungehorsams. Hunderte Tiere konnten auf diese Art gerettet werden. Ziviler Ungehorsam heißt für uns, dass Menschen aus einer Gewissensentscheidung heraus bestimmte Abläufe in der Gesellschaft nicht tatenlos akzeptieren. Sie zeigen deshalb die Bereitschaft, mehr zu tun und auch mehr in Kauf zu nehmen als üblich ist, um diese für sie unerträglichen Zustände zu verhindern.
Mit unseren Aktionen wollen wir zu einer Bewusstseinsbildung in der Gesellschaft beitragen - nur mit einem gesellschaftlichen Wandel ist es möglich eine Welt zu schaffen, in der Tiere nicht mehr als Lebensmittel und Gegenstände betrachtet werden, sondern als fühlende Lebewesen, die ein Recht auf körperliche Unversehrtheit und Freiheit haben. Auch in anderen sozialen Bewegungen haben Aktionen des zivilen Ungehorsams in der Vergangenheit immer wieder wichtige Denkanstöße geliefert.
Unsere Aktionen nutzen wir außerdem dafür, das unglaubliche Tierleid zu dokumentieren. Wir halten die tierquälerischen Lebensbedingungen der "Nutztiere" fest und bringen sie an die Öffentlichkeit. Unser Filmmaterial wurde verschiedene Dokumentationen verwendet.
Um zumindest einigen Tieren ein Leben frei von menschlicher Gewalt zu ermöglichen, sehen wir es als Notwendigkeit an, sie direkt aus ihrer Gefangenschaft zu befreien. Jedes gerettete Tier, das zum ersten Mal die Sonne sieht und sich frei bewegen kann, ist das Risiko und den Aufwand wert. Tierbefreiungen retten Leben!


Warum Veganismus so wichtig ist,
das können Sie hier lesen.